Aktuelles

Jugend forscht

Team des SFZ Osnabrück beim Jugend forscht-Kreiswettbewerb in Lingen

Zweiter Platz beim Regionalwettbewerb

Mit dem Eigenbau einer Nebelkammer nahmen 3 Schüler vom Graf-Stauffenberg-Gymnasium in Kooperation mit dem SFZ Osnabrück am Jugend forscht-Kreiswettbewerb in Lingen teil. Das Projekt wurde mit dem zweiten Platz in der Kategorie "Physik" ausgezeichnet. Hier stellen die Schüler ihr Projekt in einem kurzen Bericht selber vor:

Am 27. und 28.02.2020 waren wir (Maximilian Blümke, Timon Brand und Tom Warmbold vom Graf-Stauffenberg-Gymnasium) beim Jugend-forscht-Kreiswettbewerb in Lingen. Dort stellten wir unseren Nebelkammer-Eigenbau vor.

Unser Projekt beschäftigte sich mit dem Eigenbau einer Nebelkammer. Mit dieser Kammer kann durch die extrem niedrigen Temperaturen, die auf eine Metallplatte übertragen werden, und einem übersättigtem Alkoholdampf radioaktive Strahlung sichtbar gemacht werden. Leider besitzt unsere Schule keine Nebelkammer, deshalb beschlossen wir, nicht nur eine kontinuierliche, sondern auch eine kostengünstige Nebelkammer selbst zu bauen. Dafür wurden wir von dem Schülerforschungszentrum in Osnabrück unterstützt. Der Eigenbau kostet 132 Euro und liegt damit ca. 1400 Euro unter einer professionellen Nebelkammer. Dabei stellt die Nebelkammer im Vergleich zum teureren Gerät 66% der Ionisierungen pro Sekunde bei gleicher Fläche mit weißen Schwaden dar. Wir hatten während unserer Konzeption viel mit technischen Problemen zu kämpfen, da die niedrigen Temperaturen, die für den Nebelkammer-Effekt benötigt werden, nur schwer erreicht werden können. Abhilfe boten sogenannte Peltier-Elemente, die die thermische Energie einer Seite auf die andere übertragen und so kontinuierliche Minustemperaturen garantierten.

Nach zwei Tagen umfassender Präsentation wurden wir dann mit dem zweiten Platz in der Kategorie Physik ausgezeichnet und erhielten zusätzlich einen Sonderpreis von der „Deutschen Gesellschaft für zerstörungsfreie Prüfung e. V.“, da der Eigenbau und unsere Forschung durch intensive Komponentenuntersuchung möglichst zerstörungsfrei konzipiert war.

Bericht: Maximilian Blümke, Timon Brand und Tom Warmbold

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